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Ohne soziale Berufe ist kein (Sozial-)Staat zu machen. Ausgebaute soziale Dienste und Infrastrukturen benötigen gut qualifiziertes Personal. Dieses Personal zu gewinnen, auszubilden und zu binden gelingt nur bedingt. Nicht zuletzt aufgrund der COVID-19-Pandemie erhalten soziale Berufe mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Eine substanziell notwendige Aufwertung erfordert jedoch, die konkreten Rahmenbedingungen in den Bereichen Ausbildung, Entlohnung, Arbeitsbelastung, Vereinbarkeit und Aufstiegschancen zu verbessern.

Dafür ist zu klären, wie sich Ausbildung und Praxis verändern müssen, um die Attraktivität der Sozialen Berufe zu steigern und sie – auch im Verhältnis zu anderen Berufen – aufzuwerten. Im Symposium wird erörtert, wie Berufsbildungswege und die Anerkennung von Abschlüssen in dem sich ausdifferenzierenden Feld der Sozialen Berufe weiterentwickelt werden müssen. Dies beinhaltet auch die Frage, ob Qualifikationsanforderungen und –grenzen aufgeweicht werden sollten und wie Forderungen der Akademisierung zur Forderung nach mehr Einsatz von Assistenzkräften mit höchst unterschiedlichen Qualifikationsniveaus passen. Kurz, welche Rahmenbedingungen sind zu gestalten, damit eine echte Aufwertung erreicht werden kann?

Referentinnen und Referenten:

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