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Allein reisende Kinder und Jugendliche sind besonders vulnerabel und brauchen daher besonderen Schutz.
Nicht nur in der Kinder- und Jugendhilfe wurde und wird der fachgerechte Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen sowie ihre Unterbringung, Betreuung und Perspektivplanung rege diskutiert.

Geprägt ist die Debatte u.a. vom Spannungsfeld und auch teilweisen Widerspruch zwischen Asyl- und Ausländerrecht auf der einen und Kinder- und Jugendhilferecht auf der anderen Seite. Seit 2015 wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz und zur Versorgung der jungen Menschen grundlegend reformiert. Der Gesetzgeber betont ausdrücklich das „Primat der Kinder- und Jugendhilfe“.

Diskutiert werden sollen nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern auch die konkrete Ausgestaltung sowie die Zusammenarbeit der relevanten kommunalen Akteure – insbesondere der Jugendämter und Ausländerbehörden. Ziel ist aufzuzeigen, wie eine nachhaltige und kindeswohlorientierte Perspektivplanung für die jungen Menschen im Einzelfall gelingen kann.

Ein Ausblick auf die anstehenden Entwicklungen und Herausforderungen für die grenzüberschreitende Soziale Arbeit schließt sich an.

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