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Für Familien in Migration stellen sich spezifische Herausforderungen. Kommen Konfliktsituationen rund um ihre Kinder hinzu, sind die Belastungen für die Betroffenen besonders groß. Auch Fachkräfte werden bei ihrer Arbeit über Ländergrenzen hinweg vor besondere Herausforderungen gestellt. Ein zentrales Problemfeld dabei sind die grenzüberschreitenden Kindschaftskonflikte um Sorgerecht, Umgang und Kindesentführung. Die Migrationsbewegungen der letzten Jahre haben zudem neue Fragen aufgeworfen, z.B. wie dem Kindeswohl im Rahmen von Flucht, bei Abschiebung und freiwilliger Rückkehr Rechnung getragen werden kann. Und auch neuere Entwicklungen wie die der Reproduktionsmedizin lassen neue grenzüberschreitende Situationen entstehen. Hier haben die UN-Kinderrechtekonvention wie auch die Haager Übereinkommen die internationale Zusammenarbeit im Interesse von Kindern bedeutsam geprägt.

Je komplizierter die Situation, desto größer ist die Gefahr, dass das Kind selbst, seine Wünsche und Interessen aus dem Blick geraten. Die Veranstaltung nimmt daher das Kind in den Blick. Gemeinsam mit internationalen Referentinnen und Referenten werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der grenzüberschreitenden Sozialen Arbeit mit Blick auf Kinderrechte und die Bestimmung und Sicherung des Kindeswohls im transnationalen Kontext erörtert.

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